Die Deutsche Bahn (DB) produziert „Boah, Bahn!“ mit der berühmten Komikerin Anke Engelke. Aufgrund scharfer öffentlicher Kritik und hoher Kostendebatten entschied man sich, die Werbeserie zu beenden. Die Kampagne, die auf humorvolle Weise betriebliche Probleme im Unternehmen thematisierte, mündete in einer politischen Krise in Bezug auf Sicherheit und Budgetmanagement.
„1 Jahresgehalt von 100 zusätzlichen Sicherheitskräften hätte gefunden werden können“
Nach Angaben von Artı49 sorgte die Miniserie, die angeblich rund 7 Millionen Euro gekostet hat, in den Gängen des Bundestags für großes Aufsehen.
Der innenpolitische Sprecher der SPD, Sebastian Fiedler, bezeichnete die Höhe der Ausgaben als „skandalös“ und zog einen frappierenden Vergleich: „Mit diesem Budget hätte das Jahresgehalt von mindestens 100 zusätzlichen Sicherheitskräften gedeckt werden können.“ Nach der Kritik wird erwartet, dass das Thema in den Innen- und Verkehrskommissionen des Parlaments umfassend diskutiert wird.
BESTÄTIGT, AUFGESTELLT ZU WERDEN
Während die Geschäftsführung der Deutschen Bahn argumentierte, dass die Kosten branchenüblich seien, verzichtete sie auf die Angabe genauer Zahlen und gab an, dass die Vertragsdetails in den Bereich des „Geschäftsgeheimnisses“ fielen. Es wurde bestätigt, dass das Projekt, das ursprünglich als „humorvolle Liebesbekundung“ für die Mitarbeiter geplant war, auf Eis gelegt wurde, da es in der aktuellen Situation als „nicht zeitgemäß“ erachtet wurde.

